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Der Fernsehturm im neuen Röckchen!!!
Es erwartete mich ja so einiges bei meiner letztwöchigen Rückkehr ins schöne Berlin. Vordergründig wartete natürlich die Uni-Bibliothek auf meinen heißersehnten Besuch ... bevor mich dieses Schicksal aber ereilte, war die Telekom schneller - und zur Abwechslung geht es nicht um meinen Telefonanschluss, an dem sie ja nichts mehr verbrechen können !
Wovon ich eigentlich rede? Schaut denn niemand von euch Fernsehen, keine Nachrichten? Verschandelt haben sie ihn, übel und angemessen behandelt und an der Gesundheit beschädigt - juristisch nennt man sowas dann "Körperverletzung"! Der Fernsehturm - quasi mein direkter Nachbar, mein Berliner Liebling, unser Insider - er trägt seit geraumer Zeit (und das muss während meiner Abwesenheit passiert sein) ein pinkes Röckchen, ein Telekom-Röckchen! Das Wahrzeichen Berlins zur Weltmeisterschaftszeit soll er werden mit seinem neuen durchgestylten Look als pinker Fußball ... paah, das ich nicht lache ... als ob das Brandenburger Tor im Telekom-Kleid vor 3 Jahren nicht genug gewesen wäre. Und da es für das Ankleben der Folien nicht regnen darf, ist der Arme zur Hälfte auch noch nackig (hat mal jemand n Handtuch?) ...
Wie auch immer - schauts euch selber an, ICH muss ja auch jeden Tag drunter vorbei laufen!
Heutiges Foto der Webcam des Unternehmens BlowUp , welches die Klebefolien herstellt.
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Das Statement des Tages!
FUCK YOU!!!
(heute mal nicht bezug nehmend auf eines der Berliner Verkehrsunternehmen, sondern auf eines welches seine Finger bundesweit im Spiel hat)
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Gute-Nacht-Geschichten!
Heute früh, 9:07 Uhr: ca. 15 Minuten später als ich sollte, begebe ich mich in den Schnee vor meine Haustür - während ich kontrolliere, ob ich meinen Geldbeutel inkl. Ticket für die Öffentlichen mithabe, schaffe ich es meine Tasche einmal gediegen in den Schnee zu werfen.
9:16 Uhr: Die Tram ist so voll, dass die Schwarte kracht - die Menschen platzen schon wieder oben aus dem Dach raus, zumindest machen sie so ein Gesicht. Jedenfalls flaniere ich gelassen von der hintersten Tür des zweiten Wagens bis zur zweiten Tür des ersten Wagens, während sich der Rest der Bagage um ein verzweifeltes, letztes Stück Treppe vor jeder Tür in der Tram prügelt - und tatsächlich - elegant schlüpfe ich durch die sich nun schließenden Türen, indem ich ihnen einen deftigen Tritt verpasse und kann dann die GANZE Treppe für mich allein genießen.
9:18 Uhr: Der Tramführer fährt wie eine ganz schlechte Laune der Natur - was für ein Glück, dass ich MEINE Treppe für MICH habe.
9:38 Uhr: Die U2 fährt gerade die Haltestelle Bülowstr. an, als ein etwas rundlicherer Mann anfängt in sein Handy zu brüllen: "Was? Nein, nein - nicht schwul, SCHUHE, sag ich, SCHUHE!!! NEIN! NICHT SCHWUL! Wer ist schwul? Nicht SCHWUL, SCHUHE!" Der zweite Wagen der U2 biegt sich vor Lachen um die Kurve.
9:42 Uhr: Umgestiegen in die U3. Ha, da sind sie ja schon - meine Lieblingsfreunde, die Kontrolleure des hiesigen Verkehrsunternehmens, da hat sich der morgendliche Tasche-in-den-Schnee-Weitwurf wenigstens bezahlt gemacht. Mit der größten Ignoranz, die mir um diese Uhrzeit möglich ist, lege ich meinen Fahrschein auf meine Tasche, höre weiter Musik und würdige die Menschen mit dem falschen Beruf keines Blickes.
10:13 Uhr: 2 Minuten vor dem Prof husche ich in den kaum besetzten Vorlesungssaal ... nur 4 Minuten später bereue ich den Besuch der Vorlesung zum 19. Mal in diesem Semester. Von links beobachten mich und meine verzweifelten Aufzeichnungsversuche vier mitleidende Augenpaare.
11:49 Uhr: Verwaltungsrecht mit Ach und Krach überlebt, 2 meiner Komillitoninnen und meine Wenigkeit besuchen die Lehrbuchsammlung und machen nach 3 Semstern DIE Entdeckung - die roten Bücherrückgabekästen für Rückgaben außerhalb der Öffnungszeiten. Die zwei Klopper haben sich bislang gut verstecken können!
12:18 Uhr: Ich "unterschreibe" einen Untermietvertrag für die Räumlichkeiten in der Fachbibliothek - leider bin ich weniger arschig als meine anderen Mitstudenten, stelle die nicht benötigten Bücher wieder ins Regal ... und stehe ab 16 Uhr eine Stunde vor dem Regal um wieder ein Buch zu bekommen.
14:30 Uhr: Die böse Erstsemestervorlesung - der Prof und ich sind die einzigen mit dem vollen Check, dem Durchblick - er für den Stoff, ich für die geballte und gebündelte Blödheit der Erstsemester.
16:00 Uhr: Mein Untermietvertrag tritt bis 20:15 in Kraft - während ich verzweifelt auf oben genanntes Buch warte, vertilge ich ein Nussini, trinke 0,5 Liter Wasser, renne 3 Mal auf die Toilette, lese alle Veröffentlichungen in der Wandelhalle und finde 60 Cent.
17:45 Uhr: In voller Arbeitswut möchte ich gerne die DIN A5-Seite eines Prüfungsschemata auf DIN A4 bringen. Obwohl ich der männlichen Bibliotheksaufsicht erzähle, dass ich das schon mal gemacht hätte, es also eigentlich klappt, der Kopierer nun aber behauptet er hätte das Papierformat nicht intus, erzählt mir die Aufsicht die Geschichte vom kleinen Bären - das neben ihm stehende dunkelblonde Toastbrot grinst mich an und sagt: "He ... he ... he ... na, dann mal viel Spaß beim Ausprobieren!". Ich schaue sie mitleidig an, sie merkt selbst "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!"
19:15 Uhr: Kein Bock mehr! Ich stehe vor dem Krims-Krams-Automaten - Bifi? KitKat? Marmorkuchen? Oder doch eher Cola? Kaffee? Einen Kurzen? (Spaß!!!) Ich schlurfe ungetaner Arbeit zurück in die Bibliothek auf meinen Platz, meine Kullimiene meint mich nerven zu müssen durch ständiges Auslaufen - ich sehe aus wie beim Spiel "Montagsmaler".
20:12 Uhr: Noch drei andere bemitleidenswerte Menschen ohne Zuhause und ich sitzen in der Bibliothek. Ich packe meine Sachen, drei Minuten später stapfe ich durch den schönen Schneeabend - um in der U-Bahn kalte Füsse zu bekommen.
Gute Nacht, Freunde ... es wird Zeit für mich zu gehen ...!
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Samstags in einem Berliner Pub
"The Ceili House" in Wilmersdorf - wäre jetzt zwar nicht DER Tipp für einen Pub-Abend bei einem (oder zwei oder drei) Guiness, aber was tut man nicht alles um die fantastischen "Sunrise Ltd." zu hören? Eben! Fast alles! Und nach fast genau einem Jahr war es dann am Samstag abend auch wieder bitter nötig.
"Sunrise Ltd." - die Musik der Band, um die Sängerin Christina, welche früher mit meinen beiden Begleiterinnen Dani und Lena zusammen studierte, zeichnet sich durch die Kombination von (Hand-)Trommeln und Gitarren aus. Die Songs bekommen einen einmaligen Sound - quasi "der Rhythmus bei dem jeder mit muss!"
Also kamen wir etwas zu spät, aber gerade rechtzeitig zur "Sunrise Ltd."-Version des R.E.M.-Klassikers "Losing my religion". Leider war die Stimmung nicht so genial wie letztes Jahr, was aber hauptsächlich am diesjährigen Pub und dem Publikum lag. Während der Pub letztes Jahr einfach nur geil war und ein cooler Australier uns den Abend versüßte (teilweise auch durch solche Aktionen wie: "Oh, my fellas spielen rugby, one moment, niggt weglauft, I´ll be back in a minute" - und er kurz darauf wieder mit einem Rugbyball im Arm an uns vorbei durch den Pub stürmte), war das Publikum diesmal eher angetrunken aggressiv und die Bühne kaum einsehbar, wenn man nicht direkt davor saß. Nun gut - der tollen Musik sollte das dennoch keinen Abbruch tun.
So verließen wir zu später Stunde gegen 2:30 Uhr nach leckeren Pint Guiness und Flaschen Desperados den Pub in guter Laune - mit der CD der Band in der Hand und kommen am 25. Februar wieder - dann auch mit Batterien in der Kamera !
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Dein Herz schlägt schneller ...
... spürst du die Prüfungsinvasion?
Deine Nerven gehen durch, reine Textreproduktion.
Dein Herz schlägt schneller, brauchst ´ne Kräfteinfusion?
Eine Wissensinjektion? Der Prof auf seinem Thron!
In diesem Sinne, allen schon Prüfungsgestressten und bald Prüfungsgeplagten viel Erfolg!
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Da gehts drunter und drüber in Down Under
Rassenunruhen in Australien - eben pfiff mein Schwein in den höchsten Tönen und der Elch trat mich gleich danach mal ganz unsanft in den Hintern. Der Spiegel-Online schreibt "Rassenunruhen gehen weiter", die FAZ.NET titelt auf ihrer Internetseite "Rassismus-Debatte nach Straßenschlacht".
Gestern nacht noch hielt mich eine wundervolle Reportage über das australische Leben und die Einwanderungsmöglichkeiten viel zu lang wach - und heute lese ich über betrunke junge Australier, die einem SMS-Aufruf folgend, auf libanesische Mitbürger einprügeln - hunderte gegen einen!
Ganz ehrlich, ich könnte grad kotzen! Die USA in ihrer beschissenen Terror-Panikmacherei stecken die ganze Welt mit einem Irrsinnvirus an. Hintergrund der Unruhen sind nämlich die im November in Australien festgenommenen 18 islamistischen angeblichen Terroristen und zwei, angeblich von muslimischen Jugendlichen, verprügelte freiwillige Rettungsschwimmer am Strand von Cronulla (Sydney).
Meine Meinung: Anstatt gegenseitig aufeinander einzuprügeln, sollte die Welt diesem schäbigen Mistkerl aus den USA die Ömmel polieren!!!
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